Risiko? Nein danke – der Reservierungsvertrag für Ihre Immobilie!

Der Käufer ist gefunden, der Kaufvertrag so gut wie unterschrieben. Fast, aber eben noch nicht ganz: Bis zum Notartermin ist es noch etwas hin. Das kann ein ungutes Gefühl auslösen, denn was, wenn der Käufer in letzter Minute doch abspringt? Diese innere Unruhe können Sie umgehen! Machen Sie einen Reservierungsvertrag. Mit diesem sind Sie– vor allem wenn es hart auf hart kommt – abgesichert, wenn Sie darin zentrale Punkte festhalten.

Der Grundgedanke des Reservierungsvertrags

Primär bestätigt Ihnen ein Reservierungsvertrag, dass der potentielle Käufer eine tatsächliche Kaufabsicht hat. Das heißt, der Käufer sagt Ihnen zu, dass er Ihre Immobilie kaufen möchte, aber eben zu einem späteren Zeitpunkt. Und so lange ist die Immobilie reserviert.

Darüber hinaus können Sie in dem Reservierungsvertrag auch den Preis für die Immobilie, den Sie ausgehandelt haben, notieren. Auch für den zukünftigen Käufer hat der Reservierungsvertrag Vorteile: Im Gegenzug bestätigen Sie ihm, dass er ein Exklusivrecht an der Immobilie hat und sie zu dem verhandelten Preis erwirbt.

Die Dauer des Reservierungsvertrags

Ein Reservierungsvertrag ist für die wenigen Monate angesetzt, in denen vom Käufer Finanzierungsmöglichkeiten oder von Notar und Anwälten alle Teile des Kaufvertrags geprüft werden. Demnach ist die eigentliche Dauer des Reservierungsvertrags von den Vertragspartnern frei wählbar, sie sollte aber die Zeitspanne von sechs Monaten nicht überschreiten. Eine Definition der Dauer ist aber wichtig, denn nur dadurch ist der Reservierungsvertrag nach aktueller Rechtslage auch rechtsgültig.

Eine notarielle Beurkundung ist für den Reservierungsvertrag nicht nötig, jedoch empfehlenswert – so halten Sie im Streitfall ein juristisch bestätigtes Vertragswerk in Ihren Händen.

Der Mehrwert des Reservierungsvertrags

Der Reservierungsvertrag reserviert Ihnen also die Immobilie. Trotzdem kann er nicht verhindern, dass es sich der potentielle Käufer Ihrer Immobilie doch anders überlegt, denn nur die notarielle Beurkundung des eigentlichen Kaufvertrags überträgt das Eigentum an der Immobilie an den Käufer. Der Reservierungsvertrag kettet also Verkäufer und Käufer nicht aneinander – das ist auch nicht sein Nutzen.

Seine Aufgabe ist es, Sie genau für einen solchen Ernstfall zu schützen: Indem Sie entsprechende Klauseln im Reservierungsvertrag festlegen, können Sie Schadensansprüche geltend machen oder sogar den Kauf der Immobilie einklagen. Damit können Sie die entstandenen Kosten und eine erneute Vermittlung der Immobilie kompensieren.

Die Kosten des Reservierungsvertrags

Aus dem Reservierungsvertrag geht also keine Kaufpflicht hervor. Deshalb sollten Sie vom Käufer auch keine Gebühr für die Reservierung verlangen. Der Reservierungsvertrag wird als Vorvertrag, als verbindliche Reservierung und damit an Stelle einer Anzahlung gesehen.

Ist die Immobilie aus dem Angebot eines Immobilienmaklers, kann es sein, dass dieser eine Gebühr für die Bearbeitung des Reservierungsvertrags verlangt. Hierbei handelt es sich jedoch um eine Vereinbarung zwischen Makler und Käufer, denn das Erfolgsprinzip als Grundlage der Maklertätigkeit kann auch der Reservierungsvertrag nicht aushebeln.

Wenn Sie bis zum Notartermin mit dem potentiellen Käufer einige Punkte vertraglich regeln möchten, ist der Reservierungsvertrag eine gute Option und gibt Ihnen Sicherheit. Lassen Sie sich beim Aufsetzen des Vertrags von einem Makler oder Anwalt beraten.
Ich berate Sie gerne, Smelden Sie sich einfach bei mir.

Ihr Team von Immotas

Der Verkauf Ihrer Immobilie ist fast in trockenen Tüchern. Damit Sie bis zur Vertrags-Unterschrift abgesichert sind, empfiehlt sich ein Reservierungsvertrag. Alles was Sie dazu wissen müssen erfahren Sie in meinem Blog.

Guten Tag, schildern Sie mir Ihr Anliegen. Ich werde mich schnellstmöglich bei Ihnen melden!
Nadja Vogel von IMMOTAS

2018-11-05T14:29:49+00:00 Tags: , |
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