Wenn Sie vorhaben, Ihre Immobilie in Grünstadt zu verkaufen, kann schon bald eine größere Summe Geld auf Ihrem Konto eingehen. Vergessen Sie dabei aber nicht: Auf Sie werden auch ein paar Nebenkosten zukommen. Diese sind zwar überschaubar, trotzdem sollten Sie sich rechtzeitig einen Überblick über die Kosten beim Hausverkauf verschaffen.

Renovierungskosten

Ein paar Schönheitsreparaturen können Wunder wirken: die Wände frisch gestrichen, den Gärtner beauftragt und mit der Entrümpelungsfirma durch das Haus gegangen – schon fühlen sich Kaufinteressenten wohl bei der Besichtigung. Achten Sie aber darauf, dass Sich die Kosten hierfür im Rahmen halten. Denn der Käufer wird dann seine Immobilie eh nach seinen Vorstellungen gestalten.

Kosten für Unterlagen

Für einen erfolgreichen Verkauf ist ein aussagekräftiges Exposé wichtig. Hierfür sind auch Unterlagen wie ein Grundriss oder der Auszug aus Grundbuch nötig. Verpflichtend ist für Sie sogar die Vorlage eines Energieausweises.

Je nach Aufwand und angesetzten Gebühren können für Verkaufsunterlagen ein paar hundert Euro zusammenkommen.

Kosten für eine Wertermittlung: Gutachter vs. Makler

Entscheidend beim Immobilienverkauf ist vor allem eins: den Wert der Immobilie in Grünstadt zu kennen und mit dem richtigen Preis in den Markt zu gehen. Wenn Sie sich absichern möchten, ist es sinnvoll, sich an einen Experten zu wenden.

Sie können hierfür einen Gutachter beauftragen – allerdings müssen Sie dann mit Kosten von um die 2.000 Euro rechnen.

Geschickter ist es hingegen, den Verkauf mit einem Immobilienmakler abzuwickeln: Eine Wertermittlung ist in seinem Leistungsumfang enthalten und eine Provision fällt nur bei einem erfolgreichen Verkauf an (üblicherweise 3,57% des Kaufpreises) – in manchen Bundesländern wie Berlin oder Hessen bezahlt sogar der Käufer den Makler.

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Weitere mögliche Kosten

Jeder Immobilienverkauf ist natürlich ein individueller Fall, der noch andere Kosten mit sich ziehen kann. Um einige wichtige zu nennen:

  • Verkaufen Sie innerhalb von 10 Jahren eine Immobilie, die zwischenzeitlich (in den beiden vor dem Verkauf liegenden Kalenderjahren) vermietet war und einen Wertgewinn erfahren hat, fallen Spekulationssteuern an.
  • Ist der Kredit für Ihre Immobilie noch nicht abbezahlt, kann die Bank eine Vorfälligkeitsentschädigung verlangen. Damit einher gehen Kosten für die Löschung der Grundschuld
  • Möchten Sie Ihre Immobilie eigenständig ohne Makler verkaufen, werden Sie auch die Vermarktungskosten tragen. Für Schalten von Anzeigen, Erstellen und Beschaffen von Unterlangen, ganz zu schweigen von der Zeit, die es Sie kosten wird, kommen schnelle einige Euro zusammen, die der Provision des Maklers gleichkommen.

Damit die Kosten nicht ausufern, machen Sie sich am besten bei jeder Ausgabe einen Verweis. So behalten Sie den Überblick.

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Kosten, die der Käufer übernimmt

Das klingt zunächst nach einigen Beträgen. Doch in der Tat werden die meisten Kosten vom Käufer übernommen: So müssen Sie sich nicht um die Gebühr für die Änderungen im Grundbuch und die Kosten für den Notar kümmern. Und auch die Grunderwerbssteuer zahlt der Käufer.

Die Kosten zeigen vor allem eines: Entscheiden Sie sich zu erst bewusst und sicher für einen Hausverkauf und geben Sie erst dann Renovierungsarbeiten oder die Erstellung von Unterlagen in Auftrag – andernfalls haben Sie umsonst Ausgaben.
In Relation zum Hausverkauf sind die Kosten dann aber normal und kontrollierbar.

Hausverkauf = Geldeingang. Ja und nein: Denn als auch Verkäufer müssen Sie mit Nebenkosten rechnen. Welche das sind und wie sie sich in Grenzen halten, erfahren Sie hier: Ratgeber „Verkaufen zum Höchstpreis“

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Nadja Vogel von IMMOTAS